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	<title>Benny Blatz I Spremberg &#187; Meinungen</title>
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		<title>Generation &#8220;Praktikum&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 18:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Blatz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Tage las ich in einem großen sozialen Netzwerk den folgenden Beitrag einer jungen Sprembergerin: &#8220;ja klar können sie ein Praktikum bei uns machen. Das ist für uns auch immer eine tolle Unterstützung! Es kostet 21 Euro die Woche.&#8221; Die junge Frau hatte sich an einem Krankenhaus der Nachbarstadt Hoyerswerda nach einem entsprechenden Praktikumsplatz erkundigt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-754" title="Bildquelle: bbroianigo_pixelio.de" src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2010/03/126678_R_by_bbroianigo_pixelio.de_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Dieser Tage las ich in einem großen sozialen Netzwerk den folgenden Beitrag einer jungen Sprembergerin:</p>
<blockquote><p>&#8220;ja klar können sie ein Praktikum bei uns  machen. Das ist für uns auch immer eine tolle Unterstützung! Es kostet  21 Euro die Woche.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die junge Frau hatte sich an einem Krankenhaus der Nachbarstadt Hoyerswerda nach einem entsprechenden Praktikumsplatz erkundigt. Ob das Praktikum der Studiumsvorbereitung oder im Rahmen der Schule erfragt wurde erschließt sich mir zwar nicht, der Fakt dass hier aber offensichtlich eine &#8220;kostenlose&#8221; Arbeitskraft auch noch Geld mitbringen soll, halte ich für ein gewagtes Unterfangen das die Dramatik der Generation Praktikum verdeutlicht.</p>
<p>Gehen wir davon aus, dass die junge Sprembergerin als Gymnasiastin zur weiblichen Bildungselite der Region gehört, kann man nur noch den Kopf schütteln wie hier einzelne regionale Arbeitgeber agieren. Offensichtlich ist es im Hoyerswerdaer Krankenhaus noch nicht angekommen, dass übermäßig viele hochqualifizierte Frauen die Region für Studium und späteres Berufsleben verlassen. Wenn jetzt schon im Vorfeld für Praktika erwartet wird, dass  &#8211; in meinen Augen gern ausgebeutete &#8211; PraktikantInnen auch noch die Unkosten für Verwaltungstätigkeit selbst bezahlen, dann muss sich keiner wundern, dass die Generation Praktikum, die in den letzten 10 Jahren ohne Zweifel entstanden ist, sich gleich nur noch um Praktika bei großen überregionalen Unternehmen bewirbt. Es ist doch allzu verständlich, dass dann nur noch Praktika bei Siemens, Volkswagen, Deutsche Bank oder um regional zu denken Vattenfall in Frage kommen. Längst gibt es junge Akademiker die nach dem Abschluss des Studiums von einem Praktikum zum nächsten wechseln, teilweise gar unbezahlt, immer in der Hoffnung irgendwann einmal den Fuß in die Tür für eine Festanstellung zu bekommen. Die Ausbeutung von jungen (zukünftigen) Fachkräften hat sich längst in der Wirtschaft institutionalisiert &#8211; der Gesetzgeber schaut seit Jahren weg oder allenfalls zu.</p>
<p>Grundsätzlich vertrete ich die Auffassung, dass Praktika die über die absolute Notwendigkeit zur Ausbildung hinausgehen, nichts anderes als (leider) legitimierte Ausbeutung und organisierte Arbeitsplatzvernichtung sind. Unternehmen, die es zweifelsohne auch in Spremberg gibt, die über Praktika kontinuierlich Hilfsarbeiten erledigen lassen, nutzen doch hauptsächlich ökonomische Vorteile. In solchen Fällen geht es nicht um die Ausbildung von Fachkräften sondern einzig um die Erledigung von Arbeitsleistungen die sonst kostspielig durch zusätzliche Arbeitskräfte zu erledigen wären.</p>
<p>Da gibt es beispielsweise ein lokales Unternehmen, das seit Jahren Praktikanten beschäftigt um handwerkliche Tätigkeiten erledigen zu lassen, die sonst nur durch sozialversicherungspflichtig zu beschäftigende Hilfskräfte zu erledigen wären. Dass ein Praktikum zur praktischen Ausbildung zukünftiger hochqualifizierter Fachkräfte dienen soll, wird durch den Unternehmer offenbar nicht bedacht. Mit Blick auf den kommenden Fachkräftemangel wären die regionalen Unternehmen gut beraten mit ihren Praktikanten so umzugehen, als wären sie vollwertige (zukünftige) Mitarbeiter. Auch Praktikanten können als sogenanntes &#8220;Humankapital&#8221; im Unternehmen verstanden werden und welcher gescheite Unternehmer würde sein &#8220;Produktionskapital&#8221; so leichtsinnig und unverantwortlich einsetzen? Was nützt es wenn ein Praktikant nach der Praktikumszeit frustriert von der Ausbeutung dem Unternehmen den Rücken zuwendet?</p>
<p>Ich bin dafür dass auch Praktikanten nur gegen Entgelt eingesetzt werden dürfen. Ausnahmen dürften dabei nur Schulpraktika von maximal 4 Wochen im Jahr bilden. Natürlich muss nicht jedem Praktikanten der Tariflohn eines Facharbeiters gezahlt werden, eine Aufwandsentschädigung sollte aber allemal drin sein. Nun wird der neoliberale Unternehmerkreis sofort aufschreien und sagen: &#8220;Dann nehmen wir eben keine Praktikanten mehr!&#8221; &#8211; ja dann nehmen sie eben keine mehr &#8211; wer jedoch auf den Input von Praktikanten verzichtet, die nicht selten zur Weiterentwicklung in Forschung und anderen relevanten Unternehmensbereichen eingesetzt werden, wird früher oder später für wesentlich mehr Geld Wissen und KowHow auf dem Markt einkaufen müssen. Dies haben zahlreiche große Unternehmen längst erkannt und bezahlen deswegen ihre Praktikanten angemessen. Wer hingegen lediglich eine &#8220;Hilfskraft&#8221; braucht, der solle sich gefälligst an das örtliche Arbeitsamt wenden und jemanden für diese einfachen Tätigkeiten einstellen!</p>
<p>Auch wenn es nicht direkt die Praktikanten betrifft, so sei hier auch angemerkt, dass ich die Entwicklungen bei Einstellungen ebenso kritisch betrachte. Es kann doch nicht angehen dass Menschen mittlerweile teilweise bis zu 14 Tage unentgeltlich &#8220;Probearbeiten&#8221; ehe sie eine Stelle bekommen. Dafür hat der Gesetzgeber eigentlich die Probezeit im Arbeitsvertrag ermöglicht. Teilweise durfte ich schon erleben dass bis zu 12 Leute jeweils eine Woche Probearbeiten &#8220;durften&#8221; und jeder der Beteiligten bis zum Ende der 12 Wochen keine abschließende Entscheidung bzw. einen Arbeitsvertrag erhielten. Am Ende durfte der letzte Bewerber dann die Stelle zwar tatsächlich antreten &#8211; bis dahin hatte der Arbeitgeber aber ein Vierteljahr die Personalkosten eingespart! Diese &#8211; in meinen Augen &#8211; Schwarzarbeit und Ausbeutung sollte schnellstens verboten werden. Sicher kann man als Unternehmer in einem Bewerbungsgespräch auch mal einer Täuschung unterliegen und jemanden auswählen der sich dann nicht bewährt, aber eben dafür gibt es die Probezeit von bis zu 6 Monaten um entsprechende &#8220;Fehlentscheidungen&#8221; zu korrigieren!</p>
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		<title>Bundes- &amp; Landtagswahl 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 14:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Blatz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man braucht es nicht schön reden, das war eine heftige Niederlage. Nicht nur dass es nicht gelungen ist Birgit Wöllert als Landtagsabgeordnete im Süden des Spree-Neiße Kreises abzulösen und somit die Zukunftsfähigkeit unserer Region im Landtag weiter voranzutreiben, nein es sollte noch viel schlimmer kommen. Unserem bisherigen Bundestagsabgeordneten Steffen Reiche sollte der Wiedereinzug in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-680" title="2852794767_acb53c2b08" src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2009/09/2852794767_acb53c2b08-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Man braucht es nicht schön reden, das war eine heftige Niederlage. Nicht nur dass es nicht gelungen ist Birgit Wöllert als Landtagsabgeordnete im Süden des Spree-Neiße Kreises abzulösen und somit die Zukunftsfähigkeit unserer Region im Landtag weiter voranzutreiben, nein es sollte noch viel schlimmer kommen. Unserem bisherigen Bundestagsabgeordneten Steffen Reiche sollte der Wiedereinzug in den Bundestag nicht gelingen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Menschen im Wahlkreis 65 Cottbus &#8211; Spree Neiße wählten stattdessen den Tagebaugegner und grundsätzlich im Wahlkreis selten bis garnicht sichtbaren bisherigen Abgeordneten und Import-Kandidaten der Linken. In den vergangen 5 Jahren war der in Lübeck lebende, in Berlin arbeitende  und für die Linke schon 2005 gewählte Wolfgang Nešković so wenig wie kein anderer Abgeordneter der vergangen 20 Jahre im Wahlkreis präsent. Selbst im Wahlkampf war Wolfgang Nešković kaum vor Ort zu sehen.  Offenbar mögen es die Lausitzer wenn Politik sie am besten in Ruhe lässt und möglichst nicht ständig vor Ort präsent ist um Fragen und Probleme mit den Bürgern zu besprechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das nun die vielen Initativen von Steffen Reiche, wie Bundestagsbesuche für tausende Lausitzer, die Spreegespräche, Neujahrempfänge oder ähnliches vom Bundestagsabgeordneten der Linken fortgeführt werden, darf schon jetzt bezweifelt werden. Die Lausitzer haben nun weder eine starke Stimme der Lausitz in der Frage der Entwicklung von Braunkohle, noch bei den Fragen der rechtlichen Grundlagen für die CCS-Technik im Bundestag.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Jusos Spree-Neiße ist das Ergebnis natürlich ebenso ein besonders trauriges Ereignis und doch zugleich ein &#8220;Glücksfall&#8221;  für die Motivation, ermöglicht es nun doch voll in die Oppositionsarbeit einzusteigen und den Menschen in der Region zu verdeutlichen was Schwarz-Gelb bedeutet und warum das die Abwanderung junger Lausitzerinnen und Lausitzer weiter befeuern wird. Erste neue Sympatisanten waren schon am Wahlabend im Spremberger Burglehn in dem die lokale SPD auf die Ergebnissen wartete. Aus dieser Niederlage scheint die lokale SPD zumindest zusätzlich gestärkt durch junge Mitglieder hervorzugehen. Packen wir es also an für die nächsten 4 Jahre.</p>
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		<title>Die Sache mit der Demografie</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 02:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Blatz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alt & Jung]]></category>
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		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel wurde über den demografischen Wandel gesprochen. Da ist die Rede von plötzlichem Fachkräftemangel, alternder Bevölkerung, strukturell bedingter Fluktuation und vielen anderen Begrifflichkeiten. Was aber genau heißt denn der Demografische Wandel für unsere Heimatstadt Spremberg und die umliegende Region. Mit Hilfe der Bertelsmann Stiftung, dem Statistischen Bundesamt und ein paar eigener Anmerkungen möchte ich einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-475" src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2008/12/demograf_teaser_600x250.jpg" alt="" width="600" height="250" /></p>
<p style="text-align: justify;">Viel wurde über den demografischen Wandel gesprochen. Da ist die Rede von plötzlichem Fachkräftemangel, alternder Bevölkerung, strukturell bedingter Fluktuation und vielen anderen Begrifflichkeiten. Was aber genau heißt denn der Demografische Wandel für unsere Heimatstadt Spremberg und die umliegende Region.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Hilfe der Bertelsmann Stiftung, dem Statistischen Bundesamt und ein paar eigener Anmerkungen möchte ich einmal die verschiedenen Fragen zusammentragen und den immer deutlicher werdenden demografischen Wandel anhand von Statistik und wissenschaftlichen Fakten verdeutlichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Demografische Wandel beschreibt die Bevölkerungsveränderung infolge von Größenveränderungen bei der Fertilitätsrate sprich Geburtenrate, der Lebenserwartung und Mortalität sprich Sterberate und dem Wanderungssaldo. Der Wanderungssaldo ergibt sich aus den Zu- und Abwanderungen im Laufe eines statistischen Zeitraumes (meistens 1 Jahr).</p>
<p style="text-align: justify;">Als größtes Problem stellt sich in Deutschland die niedrige Fertilitätsrate also Geburtenrate dar. Zum Erhalt einer Bevölkerungsgröße gehen Statistiker von einer Mindestgröße von 2,1 lebendgeborenen Kindern pro Frau aus. Diese statistische Größe erreichte Deutschland schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mehr.  Einzig in den Jahren nach dem Krieg konnte dieser Wert kurzzeitig in der Zeit von 1955 bis 1965 überschritten werden. Heute bezeichnet man diese Zeit als Babyboom. Danach setzte der sogenannte Pillenknick ein (die Antibabypille wurde eingeführt) und die Fertilitätsrate sank auf etwa 1,4, wo sie bis heute mit kleinen Ausbrüchen nach oben und unten seit dem stagniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese in der Zeit von 1955 bis 1965 geborenen Jahrgänge haben heute eine statistische Lebenserwartung von etwa 67 Jahren (Männer) und 72 Jahren (Frauen).  Die in 2007 geboren Kinder hingegen weisen eine Lebenserwartung von etwa  76,6 Jahre bei Jungen und 82,1 Jahre bei Mädchen auf. Dieser Anstieg der Lebenserwartung hängt mit den positiv veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen, aber auch dem Gesundheitssytem, der allgemeinen Versorgung und den äußeren Rahmenbedingungen wie Frieden, Umweltschutz, verbesserte Verkehrstechnik etc. zusammen.</p>
<div id="attachment_454" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-454" title="Quelle: Leibniz-Institut für Länderkunde e.V." src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2008/12/lebenserwartung_ifl_leibniz.jpg" alt="Quelle: Leibniz-Institut für Länderkunde e.V." width="600" height="588" /><p class="wp-caption-text">Quelle: Leibniz-Institut für Länderkunde e.V.</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Daraus ergibt sich jedoch ein grundsätzliches Problem für unsere Gesellschaft. Es wird in den kommenden Jahren zwar einen stetigen Rückgang der Bevölkerungsanzahl geben, jedoch zeitgleich einen anstieg der alten und hochaltrigen Bevölkerungsanteile, für die die nachwachsende Generation Rente und andere Sozialleistungen erwirtschaften muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Erstaunlicher Weise sind andere hochentwickelte Industriestaaten bei der Fertilitätsrate besser aufgestellt als wir. Neben Israel und Neuseeland ist beispielsweise in den USA die Fertilitätsrate mit 2,1 bevölkerungserhaltend und durch die Wanderungsgewinne wächst die Bevölkerung der USA jährlich. Aber auch andere  Staaten haben eine größere Geburtenrate, insbesondere in den südamerikanischen und asiatischen, aber auch arabischen und afrikanischen  Staaten werden mehr Kinder geboren als in Deutschland. Zu berücksichtigen gilt hier jedoch, dass in vielen Schwellenländern Kinder als Altersversorgung angesehen werden, bzw. Verhütung nicht oder nur wenig verbreitet ist. Im Zusammenhang mit der Lebenserwartung wird schnell klar, dass in diesen Ländern zwar mehr Kinder geboren, die Menschen aber statistisch bedeutend &#8220;kürzer&#8221; leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 2050 gehen die deutschen Statistiker von einer Bevölkerungsgröße um die 71,4 bis 68,7  Millionen aus &#8211; je nach Zuwanderungsbilanz. Das ist eine Bevölkerungsabnahme von knapp 11 bis 14 Millionen Bundesbürgern in den kommenden 42 Jahren. Zudem wird ein erheblicher Teil der Bevölkerung immer älter werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span>Die Statistiker des Bundesamtes für Statistik haben dafür ein Schaubild entworfen mit folgenden Annahmen:</span><span> Geburtenhäufigkeit annähernd konstant bei 1,4 Kindern je Frau und die </span><span>Lebenserwartung Neugeborener im Jahr 2050 liegt dann bei Jungen 83,5 Jahre und Mädchen 88,0 Jahre und zusätzlich kommen jährlich 100.000 neue Bundesbürger durch Zuwanderung ins Land.<br />
</span></p>
<div id="attachment_459" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-459" title="Quelle: http://www.destatis.de" src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2008/12/bevoelkerungspyramide2008.jpg" alt="Quelle: http://www.destatis.de" width="600" height="516" /><p class="wp-caption-text">Quelle: http://www.destatis.de</p></div>
<div id="attachment_460" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-460" title="Quelle: http://www.destatis.de" src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2008/12/bevoelkerungspyramide2050.jpg" alt="Quelle: http://www.destatis.de" width="600" height="516" /><p class="wp-caption-text">Quelle: http://www.destatis.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Man erkennt deutlich wie sich die Pyramide verändert und sich die Bevölkerungsgruppen nach oben verschieben. In dem statistischen Modell nimmt man für 2050 eine Geburtenzahl von nur noch rund 500.000 Kindern an. Auch das wäre eine logische Folgeerscheinung der Bevölkerungsabnahme. Bereits jetzt macht sich der Trend der späten Geburten bemerkbar. Damit könnten zukünftig weitere &#8220;Beulen&#8221; in der Alterspyramide entstehen. Denn ein frühzeitiger Kinderwunsch wird von den meisten jungen Frauen heute abgelehnt und führt so zu einer weiteren Verengung der unteren Pyramide.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<hr />
<h2 style="text-align: center;"><span>Welche Bedeutung hat dieser Trend für Spremberg?</span></h2>
<p>Mit Hilfe der Bertelsmann Stiftung ist es möglich einen zumindest statistischen Ausblick bis ins Jahr 2025 zu nehmen. Am Ende der Seite finden Sie verschiedene Links zur Bertelsmann Stiftung für weitere Informationen.</p>
<p>Starten wir mit den Bevölkerungspyramiden 2008 und 2025 für Spremberg:</p>
<div id="attachment_465" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-465" title="Quelle: Bertelsmann Stiftung" src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2008/12/bevoelkerungspyramide2008spb.jpg" alt="Quelle: Bertelsmann Stiftung" width="600" height="455" /><p class="wp-caption-text">Quelle: Bertelsmann Stiftung</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_470" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-470" title="Quelle: Bertelsmann Stiftung" src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2008/12/bevoelkerungspyramide2025spb.jpg" alt="Quelle: Bertelsmann Stiftung" width="600" height="455" /><p class="wp-caption-text">Quelle: Bertelsmann Stiftung</p></div>
<p style="text-align: justify;">Auch auf diesen Schaubildern ist zu erkennen wie sich der &#8220;Bauch&#8221; der Bevölkerung weiter nach oben verschiebt. Die Zahl der Neugeboren wird sich nach den Berechnungen der Bertelsmann Stiftung bis 2025 halbieren. Es wird angenommen dass 2025 nur noch etwa 80 Kinder in Spremberg das Licht der Welt erblicken. Damit steht ein zu erwartender Bevölkerungsrückgang von etwa 18,7 % bis 2025 ins Haus. Wenn man dann nachfolgende Grafik betrachtet erkennt man, dass fast die Hälfte der dann in Spremberg lebenden Bürgerinnen und Bürger nicht im aktiven Berufsleben stehen werden. Gemeint sind damit Rentner, Schüler und Studenten, sowie natürlich Kinder.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_471" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.wegweiser-kommune.de/wegweiserinteraktiv/grafiktool/Grafiktool.action?renderGrafiktool&amp;opener=wirtschaft&amp;thema=3&amp;gkz=12071372&amp;zeitraum=-999"><img class="size-full wp-image-471" title="Quelle: Bertelsmann Stiftung / eigene Grafikanpassung" src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2008/12/bevoelkerungsaufteilung2025spb.jpg" rel="facebox" alt="Quelle: Bertelsmann Stiftung / eigene Grafikanpassung" width="600" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Bertelsmann Stiftung / eigene Grafikanpassung</p></div>
<p style="text-align: justify;">Etwa 9% der Spremberger werden 2025 genau 80 Jahre und älter sein und immerhin 22,9% zwischen 65 und 79 Jahren alt sein, damit hängt auch ein erhöhter Bedarf an infrastrukturellen Dienstleistungen zusammen. Neben medizinischer Versorgung wird auch Altenpflege und betreute Wohnformen ein akutes Thema werden. Öffentlicher Nahverkehr, Einkaufsmöglichkeiten und altersgerechte Wohnumfeldgestaltung müssen schon jetzt geplant und hergerichtet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder wir tuen etwas gegen die Abwanderung &#8211; bei einem anhaltendem Abwanderungsverhalten jungen Menschen, insbesondere junger Frauen und dem konstanten Stand von 1,2 lebendgeborenen Kindern pro Sprembergerin (Stand 2006) wird unsere Stadt in den kommenden 16 Jahren bis zu 4.500 weitere Einwohner verlieren. Mit welchen Ideen ich mich für &#8220;Heimkehrer&#8221; und &#8220;Hierbleiber&#8221; stark machen werde, das können Sie demnächst hier erfahren&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Zum Abschluss noch ein paar Kennzahlen aus dem Dossier der Bertelsmann Stiftung über Spremberg:<br />
</span>
</p>
<p style="text-align: justify;">Einwohnerzahl per 31.12.2006: <span>25.952</span></p>
<p style="text-align: justify;">Durchschnittsalter per 31.12.2006: 45,2 Jahre (2003: 43,8 Jahre)</p>
<p style="text-align: justify;">Durchschnittsalter 2025: 51,8 Jahre</p>
<p style="text-align: justify;">Bevölkerungsanteile 2006:  49.7 % weiblich / 50.3 männlich</p>
<p style="text-align: justify;">Bevölkerungsanteile 2025:  52.5 % weiblich / 47.5 männlich</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Bertelsmann Stiftung gibt auf ihrer Internetseite noch viele weitere Infos rund um Spremberg, so kann man dort das Steueraufkommen pro Kopf finden, die durchschnittliche Wohnfläche und vieles vieles mehr. Lesen Sie mal hier direkt in den interaktiven Grafiken <a href="http://www.wegweiser-kommune.de/wegweiserinteraktiv/grafiktool/Grafiktool.action?renderGrafiktoo&amp;gkz=12071372" target="_blank">KLICK</a> oder Sie besuchen die Bertelsmann Stiftung unter <a href="http://wegweiser-kommune.de" target="_blank">http://www.wegweiser-kommune.de</a> und vergleichen tausende Kommunen oder Sie laden sich ausführliche Dossiers auf Ihren PC  &#8211; Viel Spass!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Nationalstolz</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 10:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Blatz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gegen Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalstolz]]></category>
		<category><![CDATA[Patriotismus]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zeiten des unverständlicherweise zunehmenden Einflusses von nationalsozialistischer Ideologie auf einige Menschen unseres Landes stelle ich mir die Frage, was die Menschen suchen die den rechtsextremen Parteien zulaufen und polemischen Selbstdarstellern zu Mandaten in Kommunal- und Landespolitik verhelfen. Erschreckend die aktuellen Zahlen aus Sachsen, wo die NPD-Polemiker teilweise mit einem Viertel der Wählerstimmen am politischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-105" title="bundestag_600" src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2008/07/bundestag_6001.jpg" alt="" width="500" height="166" /></p>
<p style="text-align: justify;">In Zeiten des unverständlicherweise zunehmenden Einflusses von nationalsozialistischer Ideologie auf einige Menschen unseres Landes stelle ich mir die Frage, was die Menschen suchen die den rechtsextremen Parteien zulaufen und polemischen Selbstdarstellern zu Mandaten in Kommunal- und Landespolitik verhelfen. Erschreckend die aktuellen Zahlen aus Sachsen, wo die NPD-Polemiker teilweise mit einem Viertel der Wählerstimmen am politischen Prozess des Gesellschaftsgestaltung beteiligt werden sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es nützt nichts, all das Fluchen und gebetsmühlenartige Wiederholen der so oft auch von mir erlebten, gehörten und medial wahrgenommen Auftritte ewiggestriger Nationalsozialisten wird uns nicht von diesen befreien. Die Lösung kann und darf nicht das ignorieren des Problems sein, denn das Ergebnis dieses Prozesses können wir nach jeder Wahl abermals kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen. Solange es uns nicht gelingt diese rechtsextremen Parteien grundgesetzkonform zu verbieten, solange sind sie eben Parteien die zu Wahlen antreten werden &#8211; und es wohl auch weiterhin, trotz ihrer unrealistischen Wahlprogramme, in die Parlamente schaffen werden. Es muss Aufgabe der demokratisch denkenden und handelnden Menschen unseres Landes sein, diese versprochenen Märchenwelten der neuen alten Nationalsozialisten zu entzaubern. Es darf nicht sein, dass ein Haufen von Polemikern einzig für sich in Anspruch nehmen will, dass [Zitat:] <em>&#8220;</em><span style="font-size: 9pt; font-weight: 400; font-family: Arial;"><em>&#8230;aus Deutschland wieder ein selbstbestimmtes,  		freies und sozial gerechtes Vaterland für alle Deutschen wird.&#8221; (NPD-Lausitz) [Zitat Ende]</em> </span>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, ich bleibe grundsätzlich für ein schnelles Verbot der NPD und ideologisch gleichgesinnter Parteien -  weil die NPD unsere heutige Gesellschaftsordnung in ihrer bestehenden Form nicht akzeptiert. Für mich ein deutliches Zeichen was da vielleicht kommen mag, wenn die Polemik der Demagogen weiter ihre verheerende Wirkung entfaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Demokrat der das Grundgesetz unseres Landes anerkennt kann aber unmöglich ein Verbot fordern ,wenn die Gefahr beständig bleibt, dass durch die höchstinstanzlich notwendige Überprüfung des Verbotes selbiges durch das Bundesverfassungsgericht aufgelöst würde. Die Judikative unseres Landes wird ein solches Verbot dieser und anderer Parteien bestätigen, wenn es hinreichend Beweise gibt, die die offensichtliche Verfassungswidrigkeit untermauern.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis dahin müssen die demokratischen Parteien und zahlreichen Initiativen punktuell von ihrer Haltung der Ignoranz gegenüber der antretenden rechtsextremen Parteien abweichen und sich mit den unrealistischen / polemischen politischen Forderungen dieser auseinandersetzen. Das trifft auch auf die Medien zu, die konsequent die Berichterstattung über rechte Umtriebe deckeln und erst bei Skandalen berichten und somit unbewusst der Glorifizierung teilweise gar zuträglich sind.  Denn nicht selten schlachten die Rechtsextremen solche Medienkampagnen für ihre Zwecke erfolgreich aus.  Kritische Auseinandersetzungen mit rechten Programmen und Aktivitäten würden einer Aufklärung vielleicht eher dienlich sein und die potenziellen Wähler der rechtsextremen Parteien vor der Verführung bewahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Auseinandersetzung mit den Rechtsextremen muss klug und konsequent angegangen werden, wenn der beständig steigende Zulauf zu selbigen verhindert werden soll. Dies ist wahrlich ein schwieriger Prozess, der auch mir am Anfang wenig sinnhaft erschien. Aber wenn man sich mit Menschen unterhält die rechtsextrem wählen (wollen), so hört man meist Wünsche und Sorgen heraus, die teils legitim und situationsbedingt verständlich sind. Oft finden sich die Wünsche und Lösungsansätze der Menschen aber in den Programmen der verschiedenen Volksparteien wieder &#8211; die Leute wissen es eben nur nicht!</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich darf man nicht der Versuchung unterliegen sich von den  teilweise rhetorisch gut ausgebildeten Extremisten einnehmen zu lassen, aber je mehr die Menschen in Deutschland ihr Kreuz auf rechtsextremen Wahllisten machen, umso leichter wird es den ideologischen Rädelsführern gelingen immer neue Wähler zu mobilisieren und teure aber wirkungsvolle Kampagnen &#8211; aus zu gewährenden Steuermitteln finanziert &#8211; zu initiieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines der Hauptthemen der Nationalsozialisten ist die Diskussion um den deutschen Nationalstolz. Aufgrund der Historie unseres Landes ist es den letzten beiden Generationen verständlicherweise schwer gefallen auf Deutschland als Nation stolz zu sein. Schwer lastet noch heute die Verantwortung für den größten Massenmord in der Menschheitsgeschichte auf den Schultern unseres Landes. Die von deutschem Boden aus begangenen Verbrechen an der Menschlichkeit müssen allen Völkern auf ewig ein Mahnmal bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber die deutsche Nation hat 63 Jahre nach Kriegsende auch wieder Gründe stolz auf sich zu sein. Kampagnen wie &#8220;Du bist Deutschland&#8221; oder die vielen deutschen Fahnen zur WM  2006 und EM 2008 haben gezeigt, dass unser Land heute gleichberechtigt im gemeinsamen Europa und in einem friedlichen Miteinander wahrgenommen wird und der behutsam entstandene Nationalstolz der Deutschen bei unseren Nachbarländern nicht nur die Erinnerungen an die Gräueltaten des letzten Jahrhunderts wecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Deutschland darf wieder Nationalstolz haben, wir dürfen wieder stolz auf unserer eigene und auf die Leistungen unserer Gemeinschaft sein und wir machen dabei den entscheidenden Unterschied zwischen Patriotismus/Nationalstolz und dem Nationalismus, der anderen Nationen gegenüber negativ eingestellt ist. In diesem Sinne sprach Richard von Weizsäcker (Bundespräsident a.D.) die mahnenden Worte:<strong> &#8220;Patriotismus ist Liebe zu den Seinen; Nationalismus ist Hass auf die anderen.&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin stolz dass (wer auch immer es zu entscheiden hatte) ich in Deutschland aufwachsen durfte und mir die vielfältigsten Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung gegen sind, dass ich auch mal anders denken darf und doch friedlich akzeptiert werde. Ich bin stolz darauf, dass es meinem Land gelungen ist erstmals in der Geschichte zwei &#8220;Länder&#8221; und zwei Gesellschaftsysteme in so kurzer Zeit friedlich zu einem geeinten Land zusammenzuführen. Natürlich ist mit der Wiedervereinigung nicht alles so positiv verlaufen wie es sich mancher vielleicht versprochen hätte. Auch gibt es heute noch Unterschiede zwischen &#8220;Ost und West&#8221; die &#8211; ähnlich der Begrifflichkeit selbst &#8211; überhaupt keinen Anlass zu Stolz geben, aber wir sind auf dem richtigen Weg.</p>
<p style="text-align: justify;">Das neue Deutschland, die geeinte Bundesrepublik Deutschland ist nun in den letzten Tagen ihrer Jugendphase und auf dem Weg erwachsen zu werden. Ähnlich uns Menschen ist nun auch der Zeitpunkt gekommen für einen gewissen Stolz auf unsere Nation, die Leistungen die jeder einzelne vollbracht hat und die Leistungen die die Gemeinschaft tagtäglich vollbringt, bei gleichzeitiger Wahrung der Bescheidenheit. Unser Land befindet sich in einigen schwierigen Reformprozessen und einem globalen Wandel der viele Probleme mit sich bringt, der insbesondere die politischen Verantwortungsträger zu unpopulären Entscheidungen zwingt. Aber unserer Land ist auch ohne die Nationalsozialisten auf dem richtigen Weg.</p>
<p style="text-align: justify;">
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<p style="text-align: justify;">Dieses Thema ist ein für viele Menschen sehr heikles Thema und ich habe lange überlegt, ob man dieses Thema überhaupt schon ansprechen darf, ohne Gefahr zu laufen als latent rechtsradikal eingestuft zu werden. Aber genau in diesem Punkt sehe ich das Problem der Diskussion: die Rechtsextremen sprechen von einem  Nationalstolz auf ein Vaterland welches sie in jener Form wie es derzeit besteht doch gar nicht haben wollen &#8211; Rechtsextreme sind nicht Patrioten, sondern Nationalisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin Patriot, denn ich möchte in dieser Gesellschaft zusammen mit allen friedlich leben, gemeinsam etwas schaffen,  gemeinsam unser Land weiterentwickeln, mich den Herausforderungen des ökologischen und ökonomischen Einflusses stellen und unser Land für alle in ihm lebenden Menschen etwas gerechter gestalten. Diese Möglichkeit der aktiven Partizipation am Gestaltungsprozess und  die Vielfältigkeit der gemeinsamen Ideen für unsere Zukunft machen mich eben auch stolz auf Deutschland. Ich lasse es nicht zu, dass ewig gestrige Nationalisten die einzigen sein sollen, die stolz auf Deutschland sein dürfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Lesen Sie demnächst meine Ideen zum Umgang mit der lokalen rechtsextremen Szene insbesondere in Bezug auf den zunehmenden Zulauf junger Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Benny Blatz I 2008</p>
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<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Weiterführende Lektüre:</p>
<p style="text-align: justify;">Ein kritischen Artikel über die politischen Aktivitäten der mecklenburgischen NPD mit hohem Aufklärungsgehalt können Sie hier nachlesen: <a href="http://www.zeit.de/2007/38/NPD?page=all" target="_blank">Die Zeit</a></p>
<p style="text-align: justify;">Informationen über den Politikstudenten und Kreisvorsitzenden der NPD-Lausitz: <a href="http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/08.02.2008/3828412.pnn" target="_blank">Der Tagesspiegel</a></p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche Infos zu rechtsextremen Aktivitäten, Hindergründen und Personen: <a href="http://www.netz-gegen-nazis.de/" target="_blank">http://www.netz-gegen-nazis.de/</a></p>
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		<title>Barack Obama</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 10:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Blatz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Er hat es also tatsächlich geschafft! Obama wird der jüngste und der erste schwarze Präsident der USA! Hoffen wir dass wenigstens ein Teil seiner Versprechen in Erfüllung gehen. Artikel vom September 2008 zur Berlin Rede: Die Medienhysterie der letzten Tage dürften auch dem letzten Bundesbürger mitgeteilt haben, dass der Senator aus Illinois und designierte Präsidentschaftskandidat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-179" title="obama_teaser_600" src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2008/07/obama_teaser_6001.jpg" alt="" width="500" height="166" /></p>
<p style="text-align: justify;">Er hat es also tatsächlich geschafft! Obama wird der jüngste und der erste schwarze Präsident der USA! Hoffen wir dass wenigstens ein Teil seiner Versprechen in Erfüllung gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Artikel vom September 2008 zur Berlin Rede:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Medienhysterie der letzten Tage dürften auch dem letzten Bundesbürger mitgeteilt haben, dass der Senator aus Illinois und designierte Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei der Vereinigten Staaten von Amerika Brack Obama (47) in Berlin eine Rede über das Transatlantische Verhältnis gehalten hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr als 200.000 Menschen haben einem vielleicht zukünftigen US-Präsidenten an der Siegessäule gelauscht und erlebte einen Barack Obama wie ihn Millionen Amerikaner in den Primarys (Vorwahlen) bereits erleben konnten. Wenn dieser Mann tatsächlich für das einsteht was er sagt, wenn es ihm gelingt zwischen Lobbyisten und Wählern eine Brücke zu bauen, die die amerikanische Nation vom (zweit)größten Umweltverschmutzer, &#8220;Kriegstreiber&#8221; und Folterstaat zurück zu einer friedlichen und rücksichtsvollen Nation führt, dann kann nur er die richtige Wahl für den nächsten Präsidenten der USA sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Vergleiche ich ihn hingegen mit dem Republikaner Mc Cain, so bleibt mir gar keine alternative Wahl als für den Demokraten Obama zu sein.  Er wäre der erste farbige Präsident der USA und mit seinem Votum gegen den Irakkrieg ein glaubhafter &#8220;Halbpazifist&#8221;. Meine größte Angst ist ein von Mc Cain und den US-Lobbyisten angetriebener Millitärschlag gegen den Iran in dessen Folge dann vielleicht Israel vom Iran angegriffen wird und Deutschland in seiner besonderen Rolle gegenüber Israel an diesem neuen Krieg dann unfreiwillig beteiligt wird.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Deswegen: YES WE CAN! CHANGE!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><code></code></p>
<p>Hier die Obama Rede aus Berlin im Originalton (englisch):</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2llrIl72NVc" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/2llrIl72NVc"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">Für alle die der englischen Sprache nicht so mächtig sind hier die Rede mit deutscher Übersetzung:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0kSXkwPgsiU" target="_self">Teil 1</a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LwCf45KV9Vk" target="_blank">Teil 2</a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9AO6OfeG-4I" target="_blank">Teil 3</a></p>
<p style="text-align: justify;">Der aufmerksame Zuhörer wird auch die Forderungen an Europa aus der Rede heraushören. Ich stehe zu einem stärkeren Engagement der Deutschen in Afghanistan aus dem einfachen Grund: wir haben am Anfang an diesem Krieg zur Befreiung der Menschen von der Taliban teilgenommen &#8211; wir können uns jetzt nicht aus der Verantwortung ziehen. Hätten wir uns wie im Fall Irak zurückgehalten, dann wäre die Situation sicher eine andere. Aber nur mitspielen solange es populär ist und dann nicht die Konsequenzen tragen wenn es länger dauert als geplant kann nicht funktionieren. Wenn wir Deutschen so denken und handeln, dann ist das nicht mein Verständnis einer ehrlichen, gerechtigkeitsorientieren und Frieden bringenden Bundesrepublik Deutschland. Wir müssen die &#8220;Operation Enduring Freedom&#8221; anständig zu Ende bringen und nicht einen Trümmerhaufen zurücklassen.</p>
<p style="text-align: center;"><code></code></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jugendbeteiligung</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 09:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Blatz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alt & Jung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlbeteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff des „Demografischen Wandels“ ist uns Sprembergern in den letzten Monaten an  unterschiedlichster Stelle begegnet. Aber was kommt da eigentlich auf uns zu? Demografischer Wandel bedeutet in Kurzform, dass die Bevölkerungsstruktur in den nächsten 30 Jahren deutlicher altern und schrumpfen wird. Wir werden 2050 schätzungsweise noch 69 Mio. Bundesbürger sein. Brandenburg wird dann nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-169" title="generationen_teaser_600x200" src="http://benny-blatz.de/wp-content/uploads/2008/07/generationen_teaser_600x2001.jpg" alt="" width="500" height="166" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Begriff des „Demografischen Wandels“ ist uns Sprembergern in den letzten Monaten an  unterschiedlichster Stelle begegnet. Aber was kommt da eigentlich auf uns zu? Demografischer Wandel bedeutet in Kurzform, dass die Bevölkerungsstruktur in den nächsten 30 Jahren deutlicher altern und schrumpfen wird. Wir werden 2050 schätzungsweise noch 69 Mio. Bundesbürger sein. Brandenburg wird dann nur noch 1,8 Mio. Einwohner haben und knapp 20% von uns werden dann über 65 Jahre und rund 20% über 80 Jahre alt sein, aber nur noch etwa 14% sind unter 20 Jahren. Auch in Spremberg werden wir diesen demografischen Trend nicht aufhalten. Wir haben zudem das Problem, das viele unserer Studenten und Lehrlinge zwar statistisch noch als Bürger unserer Stadt erfasst sind, weil sie immer noch bei Mutti und Vati ein Zimmer haben, aber als „echte“ Bürger sind sie nur noch an den Wochenenden und den Feiertagen hier. Ausbildung und Studium sind auswärts und die Bestrebungen nach Heimkehr schrumpfen mit jedem Tag in der Ferne. Kommt dann noch ein Partner in der neuen Lebensumwelt unserer jungen Menschen hinzu, scheidet der Weg in die Heimat meistens ganz aus. Wir haben also immer noch konstante Abwanderungsbewegungen bei vor allem jungen Menschen, die eigentlich den Nachwuchs unserer Stadt sichern sollen. Die Abwanderung ganzer Jahrgänge ist vor allem mit den individuellen Zukunftsperspektiven unserer jungen Spremberger verbunden.</p>
<p style="text-align: center;"><code></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ein weitaus gefährlicheres Problem, welches sich daraus zunehmend entwickelt und das uns alle betrifft, ist der damit verbundene Rückgang jugendlicher Beteiligung am gesellschaftlichen und politischen Leben unserer Stadt. Das Durchschnittsalter unserer Abgeordneten in der SVV liegt aktuell bei knapp 57 Jahren, der jüngste Abgeordnete ist etwa 40 Jahre alt. Wir haben also nicht einen „jungen“ Vertreter unter 30 Jahren in diesem so wichtigen Gremium der Stadt. Selbst bei den sachkundigen Bürgern in den Ausschüssen sieht es kaum besser aus. Wenn unsere Jugend sich aber nicht mehr am politischen Prozeß beteiligt, läuft sie Gefahr, stimmenlos unterzugehen und nur noch aus parteitaktischen Gründen berücksichtigt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Darum müssen wir wieder mehr junge Menschen an der politischen Arbeit in unserer Stadt beteiligen! Um heutige Lebensräume und Lebensweisen zu verstehen und gemeinsam unsere Stadt für zukünftige Generationen zu gestalten, brauchen wir den Dialog mit dieser Generation. Wir gewinnen unsere Jugendlichen aus den Zukunftsängsten, sozialen Brennpunkten und den Fängen brauner Demagogen nur zurück, wenn wir ihnen zeitgemäße Perspektiven, Verantwortung und Respekt anbieten können.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir brauchen zudem hochwertige und zugleich kostenlose Kinderbetreuung, zusätzliche Familienhilfe, neue Bildungsansätze, kontinuierliche, aber vor allem bedarfsorientierte Jugendarbeit und eine finanzielle Entlastung sozial gefährdeter Familien. Es wird zunehmend wichtig sein, eine Gesellschaft zu fördern, in der Generationen für einander wieder Verantwortung übernehmen wollen. Hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten für unsere jungen Menschen haben wir eigentlich mit den großen Industriebetrieben vor der Tür – was wir offenbar nicht haben, sind ausreichende Perspektiven die ein &#8220;Hierbleiben&#8221; und eine Familiengründung der jungen Menschen in unserer Stadt zulassen. Wir müssen junge Menschen am politischen Prozess beteiligen, wenn wir wollen, dass unsere Kinder eben wirklich die Zukunft dieser Stadt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Diesen Beitrag konnten auch Sie in der Ausgabe 16 der SPD-Zeitung SPB Spremberger Politische Berichte lesen!</p>
<p style="text-align: justify;">Benny Blatz</p>
<p style="text-align: justify;">Photoquelle: Montage aus Material von photocase.de</p>
<p style="text-align: center;"><code></code></p>
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